SILC

Wachsende Bedürfnisse der Anwender sowie aktuelle Entwicklungen im Mikroprozessordesign lassen die Anzahl der Prozessorkerne in modernen Supercomputern von Generation zu Generation rasch anwachsen. Dadurch werden nicht nur an die Anwendungen selbst sondern auch an die zu ihrer Entwicklung benötigten Werkzeuge deutlich höhere Skalierbarkeitsanforderungen gestellt. Gleichzeitig wird die Optimierung paralleler Codes durch die gestiegene Komplexität paralleler Systeme immer schwieriger. Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes SILC (Skalierbare Infrastruktur zur automatischen Leistungsanalyse paralleler Codes) ist daher der Entwurf und die Implementierung einer skalierbaren und einfach zu nutzenden Infrastruktur zur Leistungsmessung von Supercomputer-Anwendungen. Diese Infrastruktur, welche die Bezeichnung Score-P tragen wird, soll als Basis für mehrere bereits existierende, von den Projektpartnern entwickelte Leistungsanalysewerkzeuge dienen. Die dadurch entstehende Werkzeugumgebung soll zur Optimierung von akademischen und industriellen Anwendungen eingesetzt werden.

Das SILC-Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit PRIMA durchgeführt, einem durch das US Depratment of Energy geförderten Kooperationsprojekt zwischen der University of Oregon und dem Forschungszentrum Jülich.

Partner

Forschungszentrum Jülich
Jülich Supercomputing Centre
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Rechen- und Kommunikationszentrum
Technische Universität Dresden
Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen
GNS Gesellschaft für numerische Simulation mbH
Technische Universität München
Lehrstuhl für Rechnertechnik und Rechnerorganisation

Assoziierter Partner

German Research School for Simulation Sciences
Lehrstuhl für Parallele Programmierung
GWT-TUD GmbH (Gesellschaft für Wissens- und Technologie-Transfer)
University of Oregon
Performance Research Lab

Sponsor

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung